Das wichtigste auf einen Blick:


Details
Reise-Nr.: 11038
Datum: 13. Februar 2011
Länder/Regionen: Schweiz Lichtenstein
Kosten: Fr. 100.-
Einstiegsorte: Wil, St.Gallen, Gossau, Herisau, Rheintal, Buchs, Sargans, Walensee. Weitere Einsteigeorte sind nach Vereinbarung
Weitere Informationen:






Eine Nacht in Venedig

von Johann Strauss (Sohn)

 

Eine Nacht in Venedig ist eine „komische Operette“ in drei Akten von Johann Strauss. Das Libretto stammt von Camillo Walzel (Pseudonym: Friedrich Zell) und Richard Genée. Am 3. Oktober 1883 fand die Uraufführung im Neuen Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin statt. Weil Strauss’ Ehefrau ein Verhältnis mit Franz Steiner, Direktor des Theaters an der Wien, begonnen hatte, wollte Strauss die Operette nicht dort uraufführen lassen und nahm das Angebot aus Berlin an. Die Premiere wurde zum Misserfolg. Trotzdem wurde das Werk immer wieder gespielt, zumeist in Bearbeitungen. Die bekannteste stammt von Erich Wolfgang Krongold (1923).

 

Die Operette spielt während des Karnevals in Venedig, Mitte des 18. Jahrhunderts.

 

 

Preis:

Fahrt und Eintrittskarte:  Fr. 100.-

Abfahrtszeiten und weitere Informationen :  071 994 10 50

 

Personen der Handlung

Guido, Herzog von Urbino
Annina, Fischerstochter, Barbaras Milchschwester
Caramello, des Herzogs Leibbarbier
Ciboletta, Köchin im Dienste Delacquas
Pappacoda, Makkaronikoch
Bartolomeo Delacqua, Senator
Barbara, Delacquas Frau
Stefano Barbaruccio, Senator
Giorgio Testaccio, Senator
Agricola, Barbaruccios Frau
Constancia, Testaccios Frau
Enrico Piselli, Seeoffizier, Delacquas Neffe
Balbi, Diener des Herzogs

sowie Würdenträger, Damen und Herren der Gesellschaft, Offiziere, Soldaten, Wachen,
Bediente, Masken, Gäste, Gondolieri, Volk

Ballett der Ballettschule Jasmin Wälti
Chor der Operettenbühne Vaduz

Kinderchor Vaduz
Orchester der Operettenbühne Vaduz


Handlung in 3 Akten

1. Akt
Bild: Platz am Canale Grande
Der Herzog von Urbino, ein berüchtigter Schürzenjäger, weilt wieder einmal in Venedig. Dieses Mal stellt er Barbara, der Gemahlin des Senators Delacqua, nach. Delacqua, ein älterer Herr, hat davon erfahren und schliesst seine Frau, als sie zum Ball des Herzogs geladen wird, in ihr Zimmer ein. Er selbst geht mit der Köchin Ciboletta, die er als seine Frau ausgibt, auf das herzogliche Fest. Der Herzog fällt jedoch nicht darauf herein und beauftragt seinen Barbier Caramello, unter allen Umständen die echte Barbara herbeizuschaffen. Diese aber hat inzwischen ihre Kleider mit der Fischerin Annina getauscht. Dies hat sie schon öfter getan, denn die angeblich so tugendsame Barbara hat mit dem Seeoffizier Enrico Piselli angebandelt. Mit ihm stürzt sie sich nun in das Karnevalsvergnügen von Venedig. Caramello hält die Frau, die, angelockt durch sein prächtiges Gondellied, in einer schönen Maske Delacquas Haus verlässt, für Barbara und bringt sie zum Palais des Herzogs.

2. Akt
Bild: Prunksaal im Palazzo des Herzogs
Caramello tritt in den Ballsaal, wo die Frauen aller anderen Senatoren schon versammelt sind und merkt endlich, dass er statt Barbara Annina, die er selbst liebt, mitgebracht hat. Er gesteht seinen Fehler jedoch nicht ein, so dass der Herzog, von Caramello eifersüchtig beobachtet, mit ihr soupieren kann. Inzwischen sind auch die Senatoren eingetroffen. Delacqua gibt seiner Ciboletta den Auftrag, für ihn beim Herzog wegen der freien Verwalterstelle zu intervenieren. Sie hält sich aber nicht daran, sondern versucht lieber, ihrem Geliebten, dem Koch Pappacoda, die Stelle des Leibkochs zu verschaffen. Der Herzog gibt sich sehr freundlich, verspricht aber nichts. Er geht mit Ciboletta und Annina zum Essen. Caramello befiehlt den Dienern, dieses Souper möglichst lange hinauszuziehen. So hat der Herzog keine Zeit mehr, mit Annina allein zu sein, denn um Mitternacht muss er nach alter Sitte seine Gäste auf den Marktplatz führen.

 

3. Akt
Bild: Auf dem Markusplatz
Dort ist ein lebhaftes Maskenfest in Gang. Delacqua bemerkt sofort, dass sich seine Frau mit Piselli vergnügt. Argwöhnisch beobachtet inzwischen Caramello jeden Schritt des Herzogs, damit der seiner Annina nicht zu nahe treten kann. Barbara erfindet, als ihr Mann sie zur Rede stellt, eine Ausrede: Enrico habe sie vor einer Entführung gerettet. Jetzt endlich wird auch dem Herzog klar, dass er bis jetzt der falschen Barbara den Hof gemacht hat. Aber auch Annina hat ihm recht gut gefallen. Um auch in Zukunft mit ihr flirten zu können, möchte er sie in seiner Nähe behalten. So ordnet er an, dass Caramello und Annina bald heiraten und gibt Caramello den freien Verwalterposten.